Ein geistlicher Impuls: Gott begegnet uns mitten im Leben!

Die Berufung von Mose am brennenden Dornbusch ist altbekannt: „Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.“ (2. Mose 3, 2)

Der Vers, der dieser Szene vorausgeht, zeigt Mose bei seiner Arbeit: „Mose aber hütete die Schafe … und trieb die Schafe über die Wüste hinaus…“ (2. Mose 3, 1)

Gott begegnete Mose also mitten im Leben!

Suchen wir Gott nicht in irgendwelchen esoterischen Erfahrungen, nicht in philosophischen Spekulationen, sondern im Alltag, mitten in unserem Leben!

Gott interessiert sich für uns und will uns begegnen. Dies ist eine Botschaft, die sich durch die ganze Bibel hindurchzieht und ihren Höhepunkt darin findet, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist.

Was die Gottesnähe konkret bedeuten kann, lesen wir im weiteren Verlauf der Berufung von Mose (2. Mose 3, 7-10).

  • Gott sieht das Böse („ich habe das Elend meines Volks…gesehen“)
  • Gott hört unser Gebet („ihr Geschrei…habe ich gehört“)
  • Gott erkennt die Schwierigkeiten unseres Lebens („ich habe ihre Leiden erkannt“)
  • Gott schaut nicht einfach nur von weitem zu, sondern er hilft uns („ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette“)
  • Gott führt in die Freiheit („ich (will) sie hinaufführen in ein gutes und weites Land“)

Gott nimmt an unserem Leben teil. Er hilft und er befreit!

Möge diese Erfahrung der Nähe Gottes auch uns mitten im Leben erfassen!