Das Feuer des Evangeliums weitergeben

Anlässlich seines Besuchs in Luxembourg-Ville am 11. März 2018 verarbeitete Apostel Clément Haeck in seiner Predigt ein Bibelwort aus einem aktuellen Gottesdienst des Stammapostels:

„Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist.“ (Lukas 12, 49-50)

Der Apostel erläuterte beispielhaft die fünffache Wirkung des Feuers in verschiedenen Eigenschaften als wärmendes Feuer der Liebe, Licht der Erkenntnis, seine reinigende Kraft, seine anziehende Kraft und als Sinnbild der Begeisterung.

Die im Bibelwort beschriebene Taufe stehe für die Notwendigkeit, sich dem Evangelium und dem Wesen Jesu Christi entschieden zuzuwenden und nichtchristliche Eigenschaften und Auffassungen abzulegen. Dies erfordere immer wieder Mühe und Zeitaufwand, beispielsweise im Gottesdienstbesuch und Gebet.

Das Feuer des Evangeliums könne man nur weitergeben, wenn es im eigenen Herzen brenne. Er ermutigte die Anwesenden, sich dieser Verantwortung zu stellen und den Funken auch in die nächste Generation überspringen zu lassen.

Der Apostel bat Bischof Strobel um einen Predigtbeitrag und rief auch Pr. G. Martin zum letzten Mal an den Altar.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes dankte der Apostel Pr. G. Martin herzlich für über 30 Jahre Amtstätigkeit und versetzte ihn in den wohl verdienten Ruhestand.

Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes wurde tatkräftig durch die mit eingeladene Gemeinde Lamadelaine-Differdange unterstützt.