Zweimal Petrus – Gedanken zu Pfingsten

Zweimal Petrus, und doch ganz anders – was war geschehen?

 

Wir kennen die Begebenheit von Petrus, als er den Herrn mehrmals verleugnete: „Bist du nicht einer seiner Jünger? … Sah ich dich nicht im Garten bei ihm?“ (Johannes 18, 25-27)

Die anderen Evangelien berichten ebenfalls von diesem mutlosen Petrus, der sich fürchtete, den Herrn zu bekennen. Zum Beispiel Matthäus: „… Ich kenne den Menschen nicht.“ (Matthäus 26, 72)

 

Wir kennen aber auch den anderen Petrus, den Petrus vor dem Hohen Rat. Trotz aller Risiken und Gefahren redete er mit Freimut und bekannte Jesus Christus aus vollem Herzen: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apostelgeschichte 4, 12)

Ja, er sagte sogar: „wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apostelgeschichte 4, 20)

 

Wieso war Petrus so mutig geworden? Was war zwischen den beiden Ereignissen geschehen? Pfingsten, die Ausgiessung des Heiligen Geistes!

 

Petrus hatte die Kraft aus der Höhe, die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Sie nahm ihm alle Furcht, Jesus Christus und sein Evangelium mutig und eifrig zu bezeugen.

 

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein solches Pfingsterlebnis. Der Geist Gottes möge den Glauben neu beleben und dazu ermutigen, das Evangelium Jesu Christi ohne Furcht und voller Überzeugung zu bekennen!