Damit der Funke überspringt

Am 11. Februar 2018 sprach Stammapostel Jean-Luc Schneider in Landquart (Schweiz) die unersetzliche Rolle der Eltern bei der Weitergabe des Glaubens an.

Einen Ausschnitt aus diesem Gottesdienst finden Sie unter folgendem Link: nac.today

 

Gratulationsschreiben von Apostel Clément Haeck an Erzbischof Jean-Claude Hollerich

Erzbischof Jean-Claude Hollerich wurde am 8. März 2018 zum neuen Vorsitzenden der Kommission der EU-Bischofskonferenzen (COMECE) gewählt.

Der Luxemburger Erzbischof wird damit zum Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, der diesen Vorsitz seit 2012 innehatte.

Apostel Clément Haeck hat Erzbischof Hollerich am 15. März 2018 in einem offiziellen und zugleich sehr persönlichen Schreiben sehr herzlich gratuliert.

Apostel Haeck drückt darin seine Hoffnung und den Wunsch aus, dass „sich die guten Kontakte zwischen unseren beiden Kirchen auch in Zukunft vertiefen lassen und wir den christlichen Dialog in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung fortsetzen können.“

Links zu weiteren Informationen:

News Vatican

News Katholische Kirche Luxembourg 

 

Orientierung durch Christus, den guten Hirten

Unter diesem Titel berichtet die Webseite der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland über den ersten Gottesdienst von Bezirksapostel Rainer Storck in seinem neuen Verantwortungsbereich. Der Gottesdienst wurde per Satellit in alle Luxemburger Gemeinden übertragen.

Hier der Link zum ausführlichen Bericht.

 

Glauben im Alltag – Mit Christus leiden

Es ist bemerkenswert, dass der allmächtige Gott seinen Sohn, Jesus Christus, nicht von Leid und Schmerz verschonte. Die Peiniger, die Spötter und die Schmerzen wurden nicht mit ein paar Wundern „weggezaubert“. Im Gegenteil, Jesus ging den Leidensweg bis zu seinem bitteren Ende.

Paulus beschreibt den Weg Jesu so: „Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, bis zum Tode am Kreuz.“ (Philipper 2, 8)

Der Leidensweg Jesu war also ein Weg des Gehorsams:
-er akzeptierte den Weg, der zu gehen war;
-er haderte nicht mit seinem Schicksal;
-er blieb liebevoll und positiv im Umgang mit seinen Jüngern und Mitmenschen;
-er setzte sein Vertrauen ganz auf Gott, seinen Vater.

Darin ist Jesus allen Menschen, die leiden, ein Vorbild geworden!

Klar, es ist kein leichter Weg, in dieser Weise mit Christus zu leiden. Es ist wahrhaftig ein Weg des Gehorsams, der völligen Hingabe in den Willen Gottes!

Dass Jesus den Leidensweg bis zum Ende ging, bestätigt auch die Tatsache, dass in unserem Leben nicht immer alles ein „happy end“ haben kann. Es gibt Krankheit, es gibt Schmerz und Trennung, es gibt viel Not, es gibt den Tod.

Die Bibel zeichnet also ein realistisches Bild. Sie macht keine billigen Versprechungen. Das Evangelium verspricht uns nicht den „jetzt und sofort den Himmel auf Erden“.

Nun aber kommt „das große Aber“: Krankheit, Not, Schmerz und Tod werden nicht das letzte Wort behalten!

Das letzte Wort hatte damals Gott an Ostern, indem er Jesus Christus von den Toten auferstehen ließ. Paulus beschreibt diesen Vorgang als eine Erhöhung: „Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist“ (Philipper 2,9).

Das letzte Wort wird auch bei uns Gott haben, wenn wir auferstehen  bzw. verwandelt werden: „Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.“ (1. Korinther 15, 42-43)

„Mit Christus leiden“ ist also nicht nur ein Weg des Gehorsams und der Hingabe in den Willen Gottes, sondern auch ein Weg begründeter Hoffnung: „Nach allem Leiden, nach aller Not, folgen ew’ge Freuden, o treuer Gott!“ (Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche, Lied 190, 3)

 

Mehr über die Lehre der Neuapostolischen Kirche über die zukünftigen Dinge finden sie hier.

Einladung zum ersten Gottesdienst mit dem neuen Bezirksapostel

Am 4. März wird Bezirksapostel Rainer Storck einen Gottesdienst in Bensheim halten, der Heimatgemeinde von Bezirksapostel i.R. Bernd Koberstein.

Dieser Festgottesdienst wird in alle Luxemburger Gemeinden übertragen!

Gottesdienstbeginn: 10 Uhr

Unsere Gottesdienste stehen selbstverständlich allen Menschen offen.

Ein besonderer Hinweis: im Rahmen dieses Gottesdienstes wird Bezirksapostel Storck auch die Handlungen für die Verstorbenen durchführen. Mehr zum „Entschlafenenwesen“ in der Neuapostolischen Kirche erfahren Sie unter hier.

 

 

Lasst uns die Begeisterung für Christus bewahren!

In seinem letzten Predigtbeitrag vor seiner Ruhesetzung betonte Bezirksapostel Bernd Koberstein abermals die zentrale Bedeutung von Jesus Christus, dem Mittelpunkt der Gemeinde. In einem dringlichen Appell rief er alle Anwesenden dazu auf, die Begeisterung für Jesus Christus nie zu verlieren.

Weitere Informationen zum ausführlichen Bericht über die Ruhesetzung von Bezirksapostel Koberstein und der Beauftragung von Bezirksapostel Rainer Storck finden sie hier.

 

 

Jesu Wunder – Gottes Kommen in unser Leben

Viele sehen die Wunder Jesu nur unter dem Aspekt, dass von Außergewöhnlichem oder gar „Spektakulärem“ berichtet wird. Klar, wenn jemand über das Wasser geht oder Tote auferweckt, würde das sicher zu allen Zeiten für Schlagzeilen sorgen.

Vielleicht verstehen wir die tiefere Bedeutung der Wunder Jesu jedoch viel besser, wenn wir unseren Fokus darauf richten, dass sie Jesu Lehren und Wirken kennzeichnen:

-Wir sehen in den Wundern Jesu persönliche Zuwendung zu den Menschen, die sich im Glauben an ihn richten. Er ist aufmerksam für die Situation des Einzelnen. Das Leid der Menschen „jammert ihn“ (vgl. Matthäus 14, 14). Er erweist ihnen seine Liebe und Zuneigung!

-Die Wunder weisen auf Jesu göttliche Sendung und Vollmacht hin. Diese Vollmacht drängt sich nicht auf, sondern sie ist ein Dienst am Menschen. Wir sehen dies in Jesu Heimatstadt Nazareth: „Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen.“ (Matthäus 13, 58). Wunder werden nicht aufgezwungen. Um Gott zu erleben braucht es immer auch den freien Willen und die persönliche Bereitschaft des Menschen. Die Hilfe Gottes muss im Glauben erfasst und erlebt werden!

-Die Wunder sollen deutlich machen, dass mit Jesus Christus eine neue Ära begonnen hat: Jesu Kommen ist der Anbruch des Gottesreiches. Sie weisen zeichenhaft auf die Zukunft hin, wenn das Reich Gottes die ganze Schöpfung erfasst und verwandelt hat: keine Tränen, kein Leid, kein Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, ja selbst der Tod wird nicht mehr sein (vgl. Offenbarung 21, 4).

Wenden wir uns nun der Tatsache zu, dass Jesu Leben selbst schon ein Wunder war: seine geheimnisvolle Menschwerdung, seine göttliche Sendung und seine siegreiche Auferstehung!

Wir finden  in Jesu Leben die drei genannten Elemente wieder. In seinem Leben offenbaren sich wahrlich „machtvolle Taten“:

-In der Menschwerdung Jesu erkennen wir Gottes Zuwendung zu den Menschen. Welch eine Liebe, dass der ewige Gott in Jesus Christus zu uns gekommen ist!

-In Jesu Sendung und Vollmacht erkennen wir die Hand Gottes, die sich uns entgegenstreckt, ohne sich aufzudrängen. Wenn wir diese Hand freiwillig und im Glauben ergreifen, wird die Heilsabsicht Gottes mit uns Wirklichkeit werden!

-In Jesu siegreicher Auferstehung erkennen wir: das Leben aus Gott triumphiert über den Tod und das Grab!

Liebe Leserin, lieber Leser, wie wirkmächtig ist das Bekenntnis: ich glaube!

Im Glauben werden nämlich die drei genannten Elemente für uns persönlich als „machtvolle Taten“ erlebbar:

-Gottes persönliche Zuneigung zu uns: er liebt dich und mich!

-Gottes Macht: seine herrliche Gnade für alle Menschen!

-Das angebrochene Gottesreich: es wird bald siegreich vollendet!

Öffnen wir uns im Glauben für das Wunder von Gottes Kommen in unser Leben!